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GermanUpdate

Stand 21.10.2026

Was ändert sich 2026? Die wichtigsten Neuerungen im Überblick

2026 steigen unter anderem der Mindestlohn auf 13,90 €, das Kindergeld auf 259 € und die Renten zum 1. Juli um 4,24 Prozent. Dazu kommen die Aktivrente, die Neue Grundsicherung und viele Regeln für Verbraucher.

Aktualisiert am · Redaktion German Update

Sonnenstrahlen brechen hinter goldenen Wolken über einem Hügel hervorFoto: Alexey Demidov / Pexels

Zahlen im Überblick

  • 71 belegte Änderungen im Jahr 2026, verteilt auf 13 Bereiche.
  • Der erste Stichtag ist der 1. Januar 2026, der letzte der 31. Dezember 2026.
  • Die meisten Änderungen betreffen Verbraucher, Rente, Mobilität und Energie.
  • 3 davon sind noch nicht beschlossen (geplant oder Entwurf) und können sich ändern.

Zeitleiste 2026

  1. Januar 202627 Änderungen
    • Aktivrente: bis zu 2.000 € im Monat steuerfrei
    • BAföG: Minijob bis 603 € wird nicht angerechnet
    • CO₂-Preis: Korridor von 55 bis 65 € je Tonne
    • und 24 weitere
  2. Februar 20263 Änderungen
    • Rentenversicherungsbeitrag bleibt bei 18,6 %
    • Großbritannien: ETA wird konsequent kontrolliert
    • Letzter Monat für radikalen Gehölzschnitt
  3. März 20264 Änderungen
    • Hecken und Bäume: nur noch schonender Schnitt
    • Neues Versicherungskennzeichen für Mofa, Moped und E-Scooter
    • Rentner zahlen höheren Zusatzbeitrag ab März
    • und 1 weitere
  4. April 20264 Änderungen
    • Lungenkrebs-Früherkennung für starke Raucher
    • Tankstellen: Preiserhöhung nur einmal täglich um 12 Uhr
    • Lachgas und K.-o.-Tropfen: Verbot für Minderjährige
    • und 1 weitere
  5. Mai 20263 Änderungen
    • Energiesteuer auf Sprit sinkt befristet
    • E-Auto-Förderung bis zu 6.000 €
    • Public Viewing zur Fußball-WM: Ausnahme beim Lärmschutz
  6. Juni 20266 Änderungen
    • Energy Sharing: Solarstrom mit Nachbarn teilen
    • EU-Entgelttransparenz: Umsetzungsfrist abgelaufen
    • Honig: Herkunftsländer mit Prozentangaben
    • und 3 weitere
  7. Juli 20269 Änderungen
    • 150-Euro-Zollfreigrenze entfällt
    • Basiszinssatz steigt auf 1,52 %
    • Luftverkehrsteuer sinkt
    • und 6 weitere
  8. August 20263 Änderungen
    • Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in der Grundschule
    • KI-generierte Inhalte müssen gekennzeichnet werden
    • EU-Verpackungsverordnung gilt in weiten Teilen
  9. September 20263 Änderungen
    • Alkoholverbot an Bahnhöfen
    • Lohnsteuerhilfevereine dürfen Vermieter umfassender beraten
    • Werbung: Verbot pauschaler Umweltversprechen
  10. Oktober 20263 Änderungen
    • Energiesteuer auf Benzin und Diesel sinkt um 14 Cent
    • Führungszeugnis auch digital
    • PFHxA-Verbot in Textilien, Kosmetik und Verpackungen
  11. November 20262 Änderungen
    • Zusatzbeitrag 2027: Festlegung bis 1. November
    • Euro 7: Start für neue Fahrzeugtypen
  12. Dezember 20264 Änderungen
    • Befristete Spritsteuer-Senkung endet
    • Digitaler Führerschein soll starten
    • Produkthaftung gilt auch für Software
    • und 1 weitere

Alle Änderungen 2026 nach Monat

71 von 71 Änderungen

StichtagÄnderungBereichStatusQuelle
Januar 2026 27 Monatsübersicht
Aktivrente: bis zu 2.000 € im Monat steuerfreiWer nach Erreichen der Regelaltersgrenze weiterarbeitet, kann bis zu 2.000 € monatlich steuerfrei hinzuverdienen.
Details

Die Aktivrente gilt für sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Sie wirkt über die Lohnabrechnung; der Arbeitgeber setzt den Freibetrag an. Selbstständige sind nicht erfasst.

Betrifft: Rentner und Arbeitnehmer

RentegiltBundesregierung: Neuregelungen im Januar 2026
BAföG: Minijob bis 603 € wird nicht angerechnetVerdienst aus einem Minijob bis 603 € im Monat bleibt beim BAföG außen vor.
Details

Die Grenze folgt der Minijob-Obergrenze. So können Geförderte neben dem BAföG mehr hinzuverdienen. Geben Sie Einkommen weiterhin im Antrag an.

Betrifft: Studierende und Azubis und Minijobber

BildunggiltStudierendenwerke: Übersicht gesetzliche Änderungen 2026
CO₂-Preis: Korridor von 55 bis 65 € je TonneDer nationale CO₂-Preis wird 2026 versteigert und bewegt sich zwischen 55 und 65 € je Tonne.
Details

Der Preis wirkt auf Benzin, Diesel, Heizöl und Erdgas. Er schlägt sich in den Preisen an Tankstelle und Heizkostenabrechnung nieder. 2025 lag der Festpreis bei 55 €.

Betrifft: Autofahrer, Mieter und Eigentümer und Verbraucher

EnergiegiltBrennstoffemissionshandelsgesetz § 10
Deutschlandticket kostet 63 €Das Deutschlandticket kostet seit Januar 2026 monatlich 63 €.
Details

Bund und Länder zahlen bis 2030 jeweils 1,5 Mrd. € pro Jahr zur Finanzierung. Das Abo ist weiterhin monatlich kündbar. Für Januar 2027 ist ein höherer Preis beschlossen.

Betrifft: Verbraucher, Arbeitnehmer, Studierende und Azubis und Autofahrer

MobilitätgiltBundesregierung: Neuregelungen im Januar 2026
Durchschnittlicher Zusatzbeitrag steigt auf 2,9 %Das Bundesgesundheitsministerium hat den durchschnittlichen Zusatzbeitrag für 2026 auf 2,9 % festgelegt.
Details

Der Wert ist eine Rechengröße; jede Kasse bestimmt ihren eigenen Satz. Erhöht Ihre Kasse den Zusatzbeitrag, haben Sie ein Sonderkündigungsrecht. Rentner spüren höhere Beiträge erst ab März.

Betrifft: Arbeitnehmer und Rentner

GesundheitgiltBundesanzeiger: Bekanntmachung durchschnittlicher Zusatzbeitragssatz 2026
E-Zigaretten kostenlos zurückgebenAusgediente E-Zigaretten können überall dort abgegeben werden, wo sie verkauft werden.
Details

Händler von Einweg-E-Zigaretten müssen alte Geräte zurücknehmen, unabhängig vom Kaufort. Das soll Brände in Müllfahrzeugen und Verluste wertvoller Rohstoffe verringern.

Betrifft: Verbraucher

VerbrauchergiltBundesregierung: Neuregelungen im Januar 2026
Erwerbsminderungsrente: höhere HinzuverdienstgrenzenBezieher einer Erwerbsminderungsrente dürfen 2026 mehr hinzuverdienen.
Details

Bei voller Erwerbsminderung liegt die Grenze bei rund 20.700 € im Jahr, bei teilweiser Erwerbsminderung bei rund 41.500 €. Die Zurechnungszeit verlängert sich um einen Monat. Melden Sie Einkommen vorab Ihrem Rentenversicherungsträger.

Betrifft: Rentner und Arbeitnehmer

RentegiltBundesregierung: Neuregelungen im Januar 2026
Freiwillige Rentenversicherung: höhere BeitragsgrenzenDer Mindestbeitrag steigt 2026 auf 112,16 €, der Höchstbeitrag auf 1.571,70 € im Monat.
Details

Freiwillig Versicherte zahlen innerhalb dieser Spanne selbst gewählte Beiträge. Wer nur den Mindestbeitrag zahlt, sollte prüfen, ob sich eine Anhebung für die Rente lohnt.

Betrifft: Selbstständige und Arbeitnehmer

RentegiltBundesregierung: Neuregelungen im Januar 2026
Gasspeicherumlage entfälltSeit Januar 2026 wird keine Gasspeicherumlage mehr erhoben.
Details

Die Entlastung muss von den Gasversorgern an die Kunden weitergegeben werden; die Weitergabe wird überwacht. Prüfen Sie Ihre nächste Abrechnung auf die Position.

Betrifft: Mieter und Eigentümer und Verbraucher

EnergiegiltBundesregierung: Neuregelungen im Januar 2026
Grundfreibetrag steigt auf 12.348 €Bis 12.348 € zu versteuerndem Einkommen im Jahr fällt keine Einkommensteuer an.
Details

Der Grundfreibetrag wirkt in der Steuererklärung automatisch. Bei Zusammenveranlagung von Ehepaaren verdoppelt er sich. Er erhöht auch den Spielraum bei der Lohnsteuer; Arbeitgeber berücksichtigen den neuen Wert in der Lohnabrechnung.

Betrifft: Arbeitnehmer, Rentner, Selbstständige und Familien

SteuerngiltEinkommensteuergesetz § 32a
Kfz-Steuerbefreiung für Elektroautos verlängertNeu zugelassene reine Elektroautos bleiben länger von der Kfz-Steuer befreit.
Details

Die Befreiung gilt für Erstzulassungen bis Ende 2030 und läuft bis zu zehn Jahre. Voraussetzung ist ein reiner Elektroantrieb. Die Befreiung gewährt das Hauptzollamt automatisch.

Betrifft: Autofahrer

MobilitätgiltBundesregierung: Neuregelungen im Januar 2026
Kinderfreibetrag steigt auf 3.414 € je ElternteilDer Kinderfreibetrag beträgt 2026 je Elternteil 3.414 €, dazu kommt der Betreuungsfreibetrag von 1.464 €.
Details

Das Finanzamt prüft bei der Steuererklärung automatisch, ob Kindergeld oder Freibetrag günstiger ist. Für beide Eltern zusammen ergeben sich 9.756 € je Kind. Eine Extra-Angabe ist nur nötig, wenn das Kind nicht bei beiden Eltern gemeldet ist.

Betrifft: Familien

SteuerngiltEinkommensteuergesetz § 32 Abs. 6
Kindergeld steigt auf 259 €Das Kindergeld beträgt seit Januar 2026 monatlich 259 € je Kind.
Details

Das sind 4 € mehr als im Vorjahr. Die Erhöhung wird automatisch ausgezahlt, ein neuer Antrag ist nicht nötig. Für 2027 liegt ein Kabinettsentwurf mit 267 € vor.

Betrifft: Familien

FamiliegiltEinkommensteuergesetz § 66
Kranken- und Pflegeversicherung: Beitragsbemessungsgrenze 5.812,50 €Bis 5.812,50 € Monatseinkommen werden Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge erhoben.
Details

Die Grenze steigt von 5.512,50 € und belastet Besserverdienende mit höheren Höchstbeiträgen. Die Versicherungspflichtgrenze liegt 2026 bei 77.400 € im Jahr; darüber ist ein Wechsel in die private Krankenversicherung möglich.

Betrifft: Arbeitnehmer und Selbstständige

GesundheitgiltDeutsche Rentenversicherung: Rechengrößen 2026/2027
Künstlersozialabgabe sinkt auf 4,9 %Der Abgabesatz für Unternehmen, die Künstler und Publizisten beauftragen, sinkt 2026 von 5,0 auf 4,9 %.
Details

Betroffen sind Verwerter wie Agenturen, Verlage und Unternehmen mit Werbeaufträgen. Rund 190.000 Künstler und Publizisten sind über die Künstlersozialkasse versichert. Prüfen Sie, ob Ihr Betrieb meldepflichtig ist.

Betrifft: Selbstständige

SozialesgiltBundesregierung: Neuregelungen im Januar 2026
Mindestausbildungsvergütung: 724 € im ersten LehrjahrWer 2026 eine Ausbildung beginnt, hat Anspruch auf mindestens 724 € im Monat.
Details

Die Mindestvergütung für das erste Ausbildungsjahr steigt von 682 € auf 724 €. Im zweiten bis vierten Jahr gibt es Aufschläge (854 €, 977 €, 1.014 €). Tarifverträge dürfen abweichen. Prüfen Sie Ihren Ausbildungsvertrag, wenn die Vergütung darunter liegt.

Betrifft: Studierende und Azubis

BildunggiltBekanntmachung zur Mindestausbildungsvergütung 2026
Mindestlohn steigt auf 13,90 €Seit 1. Januar 2026 gilt ein gesetzlicher Mindestlohn von 13,90 € brutto je Stunde.
Details

Der Satz steigt von 12,82 € auf 13,90 €. Er gilt für fast alle Beschäftigten, auch für Minijobber. Prüfen Sie Ihre Lohnabrechnung: Liegt der Stundenlohn darunter, besteht Anspruch auf Nachzahlung. Für Januar 2027 ist bereits die nächste Stufe auf 14,60 € festgelegt.

Betrifft: Arbeitnehmer und Minijobber

ArbeitgiltFünfte Mindestlohnanpassungsverordnung
Minijob-Grenze steigt auf 603 €Wer regelmäßig bis zu 603 € im Monat verdient, bleibt im Minijob.
Details

Die Grenze folgt dem Mindestlohn: Mindestlohn mal 130 geteilt durch 3. Bei 13,90 € ergibt das rund 602 €, aufgerundet 603 €. Der Übergangsbereich (Midijob) beginnt entsprechend bei 603,01 €. Arbeitgeber sollten Verträge mit festem Monatslohn auf die neue Grenze prüfen.

Betrifft: Minijobber, Arbeitnehmer und Studierende und Azubis

ArbeitgiltBundesregierung: Neuregelungen im Januar 2026
Neuer Wehrdienst: Fragebogen für 18-JährigeSeit 2026 erhalten alle 18-Jährigen einen Fragebogen zur Bereitschaft für den Wehrdienst.
Details

Männer müssen den Bogen ausfüllen, Frauen können es freiwillig tun. Das Gesetz trat am 1. Januar 2026 in Kraft; die Fragebögen sollten ab Mitte Januar verschickt werden. Die Musterung beginnt für Männer des Jahrgangs 2008.

Betrifft: Studierende und Azubis und Familien

BildunggiltBundesregierung: Fragen und Antworten zum neuen Wehrdienst
Neurenten: 84 % der Rente sind steuerpflichtigWer 2026 in Rente geht, muss 84 % der Bruttorente versteuern.
Details

Der steuerpflichtige Anteil steigt für jeden neuen Rentenjahrgang um 0,5 Prozentpunkte; für 2027 sind es 84,5 %. Der Anteil bleibt für die gesamte Laufzeit der Rente fest. Ob Steuern anfallen, hängt weiter vom Grundfreibetrag und Ihrem übrigen Einkommen ab.

Betrifft: Rentner

SteuerngiltEinkommensteuergesetz § 22
Pendlerpauschale: 38 Cent ab dem ersten KilometerDie Entfernungspauschale beträgt dauerhaft 0,38 € je Kilometer, auch für die ersten 20 Kilometer.
Details

Bisher galt der höhere Satz erst ab dem 21. Kilometer. Sie tragen die einfache Entfernung zur ersten Tätigkeitsstätte in der Anlage N ein. Die Pauschale gilt unabhängig vom Verkehrsmittel.

Betrifft: Arbeitnehmer und Autofahrer

SteuerngiltEinkommensteuergesetz § 9 Abs. 1 Nr. 4
Regelsätze bleiben unverändertAlleinstehende erhalten 2026 weiterhin 563 € Regelsatz im Monat.
Details

Für Bürgergeld und Sozialhilfe gibt es keine Erhöhung. Auch die übrigen Regelbedarfsstufen bleiben gleich (zum Beispiel 506 € für Partner und 357 € für Kinder bis fünf Jahre). Leistungsbezieher müssen deshalb nichts beantragen.

Betrifft: Familien und Verbraucher

SozialesgiltRegelbedarfsstufen-Fortschreibungsverordnung 2026
Rentenniveau bleibt bei 48 %Das Rentenpaket 2025 sichert das Rentenniveau bis 2031 bei 48 %.
Details

Die sogenannte Haltelinie verhindert, dass die Renten im Verhältnis zu den Löhnen weiter absinken. Zum Paket gehört auch die Ausweitung der Kindererziehungszeiten für vor 1992 geborene Kinder.

Betrifft: Rentner und Arbeitnehmer

RentegiltBundesregierung: Neuregelungen im Januar 2026
Rentenversicherung: Beitragsbemessungsgrenze 8.450 €Bis 8.450 € Monatsverdienst fallen Beiträge zur Renten- und Arbeitslosenversicherung an.
Details

Die Grenze steigt auf 101.400 € im Jahr. Wer darüber verdient, zahlt auf den übersteigenden Teil keine zusätzlichen Beiträge. Die knappschaftliche Rentenversicherung hat eine eigene Grenze von 10.400 € im Monat.

Betrifft: Arbeitnehmer und Selbstständige

RentegiltSozialversicherungsrechengrößen-Verordnung 2026
Speisen in der Gastronomie: 7 % UmsatzsteuerFür Speisen in Restaurants und Cafés gilt seit Januar 2026 der ermäßigte Satz von 7 %.
Details

Gastronomen können den Steuervorteil an Gäste weitergeben, müssen es aber nicht. Getränke sind nicht betroffen. Betriebe sollten Kassensysteme und Speisekarten auf die neuen Preise einstellen.

Betrifft: Verbraucher und Selbstständige

SteuerngiltBundesregierung: Neuregelungen im Januar 2026
Bleileitungen im Trinkwasser sind verbotenTrinkwasserleitungen dürfen seit 12. Januar 2026 nicht mehr aus Blei bestehen.
Details

Eigentümer müssen verbliebene Bleileitungen austauschen. Der Grenzwert für Blei im Trinkwasser liegt bei 0,01 mg pro Liter. Mieter können beim Vermieter nachfragen, ob das Haus betroffen ist.

Betrifft: Mieter und Eigentümer

WohnengiltBundesregierung: Neuregelungen im Februar 2026
Führerschein-Umtausch: Frist für Ausstellungsjahre 1999 bis 2001Wer einen Kartenführerschein aus den Jahren 1999 bis 2001 besitzt, musste ihn bis 19. Januar 2026 umtauschen.
Details

Neue Führerscheine sind auf 15 Jahre befristet. Für spätere Ausstellungsjahre gelten gestaffelte Fristen. Den Umtausch beantragen Sie bei der Führerscheinstelle Ihrer Gemeinde.

Betrifft: Autofahrer

MobilitätgiltBundesregierung: Neuregelungen im Januar 2026
Februar 2026 3 Monatsübersicht
Rentenversicherungsbeitrag bleibt bei 18,6 %Der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung beträgt 2026 unverändert 18,6 %.
Details

Arbeitnehmer und Arbeitgeber tragen jeweils die Hälfte, also 9,3 %. Die Beitragsbemessungsgrenze steigt dagegen auf 8.450 € im Monat. Für 2027 ist der Satz noch nicht belegt.

Betrifft: Arbeitnehmer und Selbstständige

RentegiltBeitragssatzbekanntmachung Rentenversicherung 2026
Großbritannien: ETA wird konsequent kontrolliertBeförderer dürfen Reisende ohne gültige britische Einreisegenehmigung ETA nicht mehr mitnehmen.
Details

Die ETA gilt zwei Jahre, erlaubt beliebig viele Einreisen und ist an den Reisepass gebunden. Beantragen Sie sie vor der Reise online. Die Pflicht besteht seit April 2025, seit 25. Februar 2026 wird sie bei der Beförderung durchgesetzt.

Betrifft: Verbraucher

VerbrauchergiltBundesregierung: Neuregelungen im Februar 2026
Letzter Monat für radikalen GehölzschnittBis Ende Februar dürfen Hecken, Bäume und Gehölze noch stark zurückgeschnitten oder entfernt werden.
Details

Ab 1. März bis 30. September sind nur schonende Form- und Pflegeschnitte erlaubt, um brütende Vögel zu schützen. Die Regel gilt für Gärten und Grundstücke und steht im Bundesnaturschutzgesetz.

Betrifft: Mieter und Eigentümer

WohnengiltBundesregierung: Neuregelungen im Februar 2026
März 2026 4 Monatsübersicht
Hecken und Bäume: nur noch schonender SchnittVom 1. März bis 30. September sind nur Form- und Pflegeschnitte erlaubt.
Details

Starke Rückschnitte oder das Fällen von Gehölzen sind in dieser Zeit tabu, damit Vögel ungestört brüten können. Das gilt auch für Gartenbesitzer und Pflegedienste.

Betrifft: Mieter und Eigentümer

WohnengiltBundesregierung: Neuregelungen im Februar 2026
Neues Versicherungskennzeichen für Mofa, Moped und E-ScooterSeit 1. März 2026 gelten schwarze Versicherungskennzeichen.
Details

Mofas, Mopeds und E-Scooter benötigen jedes Jahr ein neues Kennzeichen der Versicherung. Das alte Kennzeichen verliert zum 1. März seine Gültigkeit. Schließen Sie die Versicherung rechtzeitig neu ab.

Betrifft: Autofahrer

MobilitätgiltBundesregierung: Neuregelungen im März 2026
Rentner zahlen höheren Zusatzbeitrag ab MärzGesetzlich versicherte Rentner spüren Erhöhungen des Zusatzbeitrags erst ab März 2026.
Details

Bei Rentnern wird der Beitrag zeitversetzt von der Rente abgezogen. Haben Kassen zum 1. Januar angehoben, bemerken Sie das erst jetzt. Ein Kassenwechsel kann sich lohnen.

Betrifft: Rentner

GesundheitgiltBundesregierung: Neuregelungen im März 2026
Mammographie-Screening ab 45 JahrenFrauen ab 45 Jahren können zur Früherkennung von Brustkrebs eine Mammographie in Anspruch nehmen.
Details

Mobile Mammographie-Einheiten lassen sich einfacher einsetzen, erfahrene medizinische Fachangestellte dürfen die Aufnahmen anfertigen. Die ärztliche Aufsicht kann aus der Ferne erfolgen. Fragen Sie Ihre Frauenärztin oder Ihren Frauenarzt nach Terminen.

Betrifft: Verbraucher

GesundheitgiltBundesregierung: Neuregelungen im März 2026
April 2026 4 Monatsübersicht
Lungenkrebs-Früherkennung für starke RaucherStarke Raucher zwischen 50 und 75 Jahren können sich per Niedrigdosis-CT untersuchen lassen.
Details

Bisher war die Untersuchung ohne Beschwerden verboten. Wer in der Altersgruppe liegt und stark raucht oder geraucht hat, kann die Früherkennung bei der Hausärztin oder dem Hausarzt erfragen.

Betrifft: Verbraucher und Rentner

GesundheitgiltBundesregierung: Neuregelungen im April 2026
Tankstellen: Preiserhöhung nur einmal täglich um 12 UhrTankstellen dürfen die Spritpreise nur noch einmal am Tag um 12 Uhr anheben.
Details

Preissenkungen bleiben jederzeit möglich. Das Bundeskartellamt wird gestärkt, um Preisabsprachen besser zu verfolgen. Autofahrer können so günstiger vor 12 Uhr tanken, wenn der Preis gesunken ist.

Betrifft: Autofahrer

MobilitätgiltBundesregierung: Neuregelungen im Mai 2026
Lachgas und K.-o.-Tropfen: Verbot für MinderjährigeAbgabe, Erwerb und Besitz sind für Minderjährige verboten; Versand und Automaten sind untersagt.
Details

Händler dürfen die Mittel nicht mehr über Versandhandel oder Automaten vertreiben. Eltern sollten Kinder über die Risiken aufklären. Das Verbot wurde für Mitte April 2026 angekündigt.

Betrifft: Familien und Verbraucher

VerbrauchergiltBundesregierung: Neuregelungen im April 2026
USB-C-Ladeanschluss für Laptops PflichtIn der EU verkaufte Laptops müssen seit 28. April 2026 per USB-C geladen werden können.
Details

Die Regel soll Ladekabel-Wildwuchs und Elektroschrott verringern. Hersteller müssen ihre Modelle anpassen. Käufer können Ladegeräte künftig leichter wiederverwenden.

Betrifft: Verbraucher

DigitalesgiltBundesregierung: Neuregelungen im April 2026
Mai 2026 3 Monatsübersicht
Energiesteuer auf Sprit sinkt befristetDie Energiesteuer auf Kraftstoffe wird ab Mai 2026 für zwei Monate um bis zu 17 Cent je Liter gesenkt.
Details

Die Senkung soll Autofahrer und Betriebe entlasten. Sie ist auf zwei Monate befristet. Die Preise an der Zapfsäule zeigen die Entlastung, wenn Tankstellen sie weitergeben.

Betrifft: Autofahrer und Verbraucher

EnergiegiltBundesregierung: Neuregelungen im Mai 2026
E-Auto-Förderung bis zu 6.000 €Kauf und Leasing von Elektroautos werden über das BAFA gefördert, besonders für Familien.
Details

Die Förderung beträgt bis zu 6.000 € und hängt von Fahrzeug, Einkommen und Haushaltsgröße ab. Den Antrag stellen Sie online im Förderportal des BAFA. Prüfen Sie die Voraussetzungen vor dem Kauf.

Betrifft: Autofahrer und Familien

MobilitätgiltBundesregierung: Neuregelungen im Juni 2026
Public Viewing zur Fußball-WM: Ausnahme beim LärmschutzVom 20. Mai bis 31. Juli 2026 dürfen Public-Viewing-Übertragungen teilweise bis spät in die Nacht laufen.
Details

Die Ausnahme vom Lärmschutz erleichtert Veranstaltern Übertragungen der Spiele. Anwohner müssen deshalb in dieser Zeit mit abendlichem Lärm rechnen.

Betrifft: Verbraucher

VerbrauchergiltBundesregierung: Neuregelungen im Juni 2026
Juni 2026 6 Monatsübersicht
Energy Sharing: Solarstrom mit Nachbarn teilenLokal erzeugte Energie darf seit Juni 2026 gemeinsam verbraucht oder geteilt werden.
Details

Das gilt zum Beispiel im Haus oder in der Straße. Privatpersonen und Gesellschaften können sich zusammenschließen. Wer eine Solaranlage hat, kann den Überschuss so verwerten.

Betrifft: Mieter und Eigentümer und Verbraucher

EnergiegiltBundesregierung: Neuregelungen im Juni 2026
EU-Entgelttransparenz: Umsetzungsfrist abgelaufenDeutschland hat die EU-Richtlinie zur Lohntransparenz zur Frist am 7. Juni 2026 noch nicht umgesetzt.
Details

Das Familienministerium bereitet nach eigenen Angaben einen Gesetzentwurf vor; ein Zeitplan ist nicht genannt. Beschäftigte sollen künftig leichter Auskunft über Vergleichsgehälter erhalten. Bis zum Gesetz gilt weiter das bisherige Entgelttransparenzgesetz.

Betrifft: Arbeitnehmer

ArbeitgeplantDeutscher Bundestag: Antwort der Bundesregierung (hib 587/2026)
Honig: Herkunftsländer mit ProzentangabenAuf Honiggläsern müssen alle Ursprungsländer mit exakten Prozentanteilen stehen.
Details

Der Hinweis „Mischung aus EU- und Nicht-EU-Ländern“ reicht nicht mehr. Vorher abgefüllte Gläser dürfen noch verkauft werden. Beim Einkauf erkennen Sie die Herkunft so genauer.

Betrifft: Verbraucher

VerbrauchergiltBundesregierung: Neuregelungen im Juni 2026
Milchprodukte: strengere KennzeichnungBegriffe wie „pasteurisiert“, „laktosefrei“ und „frisch“ unterliegen strengeren Vorgaben.
Details

Hersteller müssen ihre Verpackungen anpassen; für bestimmte Produkte gelten Übergangsfristen. Käufer profitieren von klareren Angaben im Kühlregal.

Betrifft: Verbraucher

VerbrauchergiltBundesregierung: Neuregelungen im Juni 2026
Online-Verträge per Klick widerrufenAnbieter müssen eine gut sichtbare Widerrufsschaltfläche bereitstellen.
Details

Online geschlossene Verträge lassen sich seit 19. Juni 2026 mit einem Klick widerrufen. Händler und Dienstleister müssen die Schaltfläche jederzeit erreichbar anzeigen. Das Widerrufsrecht selbst und die 14-Tage-Frist bleiben unverändert.

Betrifft: Verbraucher und Selbstständige

VerbrauchergiltBundesregierung: Neuregelungen im Juni 2026
Wärmepläne für Großstädte fälligGemeinden mit mehr als 100.000 Einwohnern müssen bis 30. Juni 2026 eine kommunale Wärmeplanung vorlegen.
Details

Die Pläne zeigen, wo künftig Fernwärme, Wärmenetze oder Wasserstoff in Frage kommen. Für kleinere Gemeinden gilt Frist 30. Juni 2028. Eigentümer sollten die Pläne bei der Wahl einer neuen Heizung beachten.

Betrifft: Mieter und Eigentümer

EnergiegiltWärmeplanungsgesetz § 4
Juli 2026 9 Monatsübersicht
150-Euro-Zollfreigrenze entfälltBei Waren aus Nicht-EU-Ländern entfällt die Zollfreigrenze von 150 €.
Details

Bestellungen aus Drittländern können damit auch bei kleinen Beträgen verzollt werden, soweit Zoll anfällt. Prüfen Sie vor Bestellungen bei Online-Händlern außerhalb der EU die Gesamtkosten.

Betrifft: Verbraucher

VerbrauchergiltBundesregierung: Neuregelungen im Juli 2026
Basiszinssatz steigt auf 1,52 %Die Bundesbank hat den Basiszinssatz zum 1. Juli 2026 auf 1,52 % festgesetzt.
Details

Der Satz ist Grundlage für Verzugszinsen. Er lag zuvor bei 1,27 %. Bei Zahlungsverzug zwischen Unternehmen kommen neun Prozentpunkte hinzu, bei Verbrauchern fünf.

Betrifft: Verbraucher und Selbstständige

VerbrauchergiltDeutsche Bundesbank: Basiszinssatz zum 1. Juli 2026
Luftverkehrsteuer sinktDie Steuersätze für Flüge werden auf das Niveau vor Mai 2024 gesenkt.
Details

Ob Airlines die Entlastung an Passagiere weitergeben, entscheiden sie selbst. Fluggäste sollten daher die Ticketpreise vergleichen.

Betrifft: Verbraucher

VerbrauchergiltBundesregierung: Neuregelungen im Juli 2026
Mindestlöhne in der AltenpflegeIn der Altenpflege gelten Mindestlöhne von 16,52 €, 17,80 € und 21,03 € je Stunde.
Details

Die Sätze gelten für Pflegehilfskräfte (16,52 €), qualifizierte Pflegehilfskräfte (17,80 €) und Pflegefachkräfte (21,03 €). Für das nächste Jahr ist eine weitere Erhöhung vorgesehen. Beschäftigte sollten ihren Stundenlohn mit der Einstufung abgleichen.

Betrifft: Pflegebedürftige und Angehörige und Arbeitnehmer

PflegegiltBundesregierung: Neuregelungen im Juli 2026
Minijob: Rückkehr in die RentenversicherungspflichtMinijobber können erstmals in die Rentenversicherungspflicht zurückkehren.
Details

Damit erwerben sie Rentenansprüche, und die Beschäftigungszeit wird voll als Wartezeitmonat angerechnet. Anträge sind bereits möglich. Sprechen Sie dazu mit Ihrem Arbeitgeber.

Betrifft: Minijobber

RentegiltBundesregierung: Neuregelungen im Juli 2026
Neue Grundsicherung löst das Bürgergeld abAus dem Bürgergeld wird das Grundsicherungsgeld mit schärferen Mitwirkungspflichten.
Details

Wer arbeiten kann, soll schneller vermittelt werden; bei fehlender Mitwirkung drohen deutlichere Konsequenzen. Betroffen sind rund 5,5 Millionen Leistungsbezieher. Die Höhe der Regelsätze ändert sich dadurch nicht.

Betrifft: Familien und Arbeitnehmer

SozialesgiltBundesregierung: Neuregelungen im Juli 2026
Pfändungsfreigrenze steigt auf 1.587,40 €Seit 1. Juli 2026 sind monatlich 1.587,40 € Arbeitseinkommen vor Pfändung geschützt.
Details

Der Betrag gilt für Alleinstehende ohne Unterhaltspflichten und auch für das Pfändungsschutzkonto. Er erhöht sich mit Unterhaltspflichten. Banken stellen bei P-Konten die neue Grenze automatisch ein.

Betrifft: Verbraucher und Arbeitnehmer

VerbrauchergiltPfändungsfreigrenzenbekanntmachung 2026
Renten steigen um 4,24 %Zum 1. Juli 2026 steigt der aktuelle Rentenwert auf 42,52 €.
Details

Das sind 4,24 % mehr als bisher (40,79 €). Die Erhöhung kommt für rund 21,5 Millionen Rentner automatisch auf das Konto; ein Antrag ist nicht nötig. Prüfen Sie den Rentenbescheid der Rentenversicherung.

Betrifft: Rentner

RentegiltRentenwertbestimmungsverordnung 2026
Gebäudemodernisierungsgesetz ersetzt das HeizungsgesetzBundestag und Bundesrat haben am 10. Juli 2026 das Gebäudemodernisierungsgesetz beschlossen.
Details

Die 65-Prozent-Regel für neue Heizungen entfällt; Eigentümer können zwischen mehreren Technologien wählen. Vermieter tragen pauschal 50 % der Kosten für Netzentgelte, CO₂-Preis und Biokraftstoff-Zuschlag. Rechtlich bleibt die Prüfung durch das Bundesverfassungsgericht denkbar.

Betrifft: Mieter und Eigentümer

WohnenbeschlossenEbner Stolz: Gebäudemodernisierungsgesetz verabschiedet
August 2026 3 Monatsübersicht
Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in der GrundschuleAb 1. August 2026 haben Erstklässler Anspruch auf einen Ganztagsplatz.
Details

Der Anspruch wird in den Folgejahren Klasse für Klasse ausgeweitet. In den Schulferien können Angebote der Jugendarbeit den Anspruch erfüllen. Fragen Sie bei Schule oder Kommune nach dem Anmeldeverfahren.

Betrifft: Familien

FamiliegiltBundesregierung: Neuregelungen im August 2026
KI-generierte Inhalte müssen gekennzeichnet werdenSeit 2. August 2026 gilt eine Kennzeichnungspflicht für KI-erzeugte Bilder, Videos, Audios und Texte.
Details

Bei Verstößen drohen empfindliche Geldbußen. Unternehmen, die KI-Inhalte veröffentlichen, sollten Kennzeichnungsprozesse einführen. Verbraucher erkennen künstlich erzeugte Inhalte leichter.

Betrifft: Verbraucher und Selbstständige

DigitalesgiltBundesregierung: Neuregelungen im August 2026
EU-Verpackungsverordnung gilt in weiten TeilenVerpackungen sollen weniger schwer recycelbare Kunststoffe und weniger gefährliche Stoffe enthalten.
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Hersteller und Inverkehrbringer müssen zur Vermeidung von Verpackungsabfall beitragen. Händler sollten Lieferanten nach der Konformität ihrer Verpackungen fragen.

Betrifft: Selbstständige und Verbraucher

VerbrauchergiltBundesregierung: Neuregelungen im August 2026
September 2026 3 Monatsübersicht
Alkoholverbot an BahnhöfenAn rund 5.400 Bahnhöfen gilt ein Alkoholkonsumverbot auf Bahnsteigen und in Hallen.
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Zunächst gilt es in einigen Bahnhöfen wie Berlin Hauptbahnhof, Gesundbrunnen, Kiel und Braunschweig, später schrittweise überall. Ausnahmen gibt es für Gastronomie und verschlossene Flaschen.

Betrifft: Verbraucher

VerbrauchergiltBundesregierung: Neuregelungen im September 2026
Lohnsteuerhilfevereine dürfen Vermieter umfassender beratenDie Einnahmegrenze bei Einkünften aus Vermietung und Verpachtung entfällt für die Beratung.
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Bisher durften Lohnsteuerhilfevereine nur bis 18.000 € Jahreseinnahmen (Einzelveranlagung) oder 36.000 € (Zusammenveranlagung) beraten. Mitglieder mit größeren Vermietungseinnahmen müssen nicht mehr zum Steuerberater wechseln.

Betrifft: Arbeitnehmer und Mieter und Eigentümer

SteuerngiltBundesregierung: Neuregelungen im September 2026
Werbung: Verbot pauschaler UmweltversprechenBegriffe wie „klimaneutral“ oder „umweltfreundlich“ dürfen nur noch mit Beleg verwendet werden.
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Unternehmen müssen Umweltaussagen belegen können und dürfen nur staatliche oder zertifizierte Siegel nutzen. Neu sind zwei EU-Labels für Reparatur- und Haltbarkeitsgarantien.

Betrifft: Verbraucher und Selbstständige

VerbrauchergiltBundesregierung: Neuregelungen im September 2026
Oktober 2026 3 Monatsübersicht
Energiesteuer auf Benzin und Diesel sinkt um 14 CentVom 1. Oktober bis Ende 2026 sinkt die Energiesteuer auf Benzin und Diesel um 14 Cent je Liter.
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Mit Umsatzsteuer entspricht das rund 17 Cent je Liter. Die Maßnahme kostet etwa 2,5 Mrd. €, die Länder tragen 1,25 Mrd. €. Sie ist befristet.

Betrifft: Autofahrer und Verbraucher

EnergiegiltBundesregierung: Neuregelungen im Oktober 2026
Führungszeugnis auch digitalWer ein Führungszeugnis online beantragt, kann es als PDF in sein BundID-Konto erhalten.
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Die digitale Version wird über ein sicheres Verfahren übermittelt. Sie sparen den Postweg. Sie benötigen dafür ein BundID-Konto.

Betrifft: Verbraucher

DigitalesgiltBundesregierung: Neuregelungen im Oktober 2026
PFHxA-Verbot in Textilien, Kosmetik und VerpackungenDie PFAS-Untergruppe PFHxA darf seit 10. Oktober 2026 in bestimmten Produkten nicht mehr verwendet werden.
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Betroffen sind Kleidung und Textilien, Lebensmittelverpackungen wie Pizzakartons, Kosmetika und Imprägniersprays. Hersteller müssen ihre Rezepturen ändern.

Betrifft: Verbraucher

VerbrauchergiltBundesregierung: Neuregelungen im Oktober 2026
November 2026 2
Zusatzbeitrag 2027: Festlegung bis 1. NovemberDas Gesundheitsministerium legt bis 1. November den durchschnittlichen Zusatzbeitrag für 2027 fest.
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Der Schätzerkreis hat 2,9 % empfohlen. Die einzelnen Kassen entscheiden danach über ihre Sätze. Vergleichen Sie im November die Beiträge Ihrer Kasse und nutzen Sie bei Erhöhung das Sonderkündigungsrecht.

Betrifft: Arbeitnehmer und Rentner

GesundheitgeplantZDFheute: Zusatzbeitrag soll stabil bleiben
Euro 7: Start für neue FahrzeugtypenAb 29. November 2026 gilt die Abgasnorm Euro 7 für neu entwickelte Pkw und leichte Transporter.
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Für alle Neuzulassungen greift sie erst Ende 2027. Neben Abgasgrenzwerten sind erstmals Mindestanforderungen an die Haltbarkeit der Batterie vorgesehen. Für den Gebrauchtwagenkauf ändert sich nichts.

Betrifft: Autofahrer

Mobilitätbeschlossenweb.de / auto motor und sport: Änderungen 2027 für Autofahrer
Dezember 2026 4 Monatsübersicht
Befristete Spritsteuer-Senkung endetDie Energiesteuersenkung auf Benzin und Diesel ist bis Ende 2026 befristet.
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Ab Januar 2027 gelten wieder die regulären Sätze, sofern keine Verlängerung beschlossen wird. Entsprechend können die Zapfsäulenpreise steigen.

Betrifft: Autofahrer

EnergiebeschlossenBundesregierung: Neuregelungen im Oktober 2026
Digitaler Führerschein soll startenEin freiwilliger digitaler Führerschein soll Ende 2026 eingeführt werden.
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Er soll nur in Deutschland anerkannt sein; der Kartenführerschein bleibt gültig. Die Alltagsnutzung wird für 2027 erwartet.

Betrifft: Autofahrer

Mobilitätgeplantweb.de / auto motor und sport: Änderungen 2027 für Autofahrer
Produkthaftung gilt auch für SoftwareHersteller haften künftig auch für fehlerhafte Software und Over-the-Air-Updates.
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Verbraucher bekommen Beweiserleichterungen, wenn ein Softwarefehler einen Schaden verursacht. Das betrifft auch vernetzte Fahrzeuge.

Betrifft: Autofahrer und Verbraucher

Digitalesbeschlossenweb.de / auto motor und sport: Änderungen 2027 für Autofahrer
Schutz vor Zwangsverrentung läuft ausDer Schutz vor vorzeitiger Verrentung für Leistungsbezieher ab 63 Jahren endet nach geltender Fassung am 31. Dezember 2026.
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Ohne Gesetzesänderung könnten Jobcenter Betroffene wieder zum Rentenantrag mit dauerhaften Abschlägen auffordern. Ausnahmen regelt die Unbilligkeitsverordnung. Betroffene sollten sich vorab beraten lassen.

Betrifft: Rentner

Sozialesbeschlossengegen-hartz.de: Bürgergeld 2027, Änderungen zum Jahreswechsel

Was ändert sich 2026 zum Jahresbeginn?

Zum 1. Januar 2026 sind viele Werte gestiegen, die für Beschäftigte, Familien und Rentner wichtig sind. Die wichtigsten Änderungen im Überblick:

  • Der gesetzliche Mindestlohn beträgt 13,90 € brutto je Stunde (Verordnung), die Minijob-Grenze 603 € im Monat.
  • Das Kindergeld steigt auf 259 € je Kind, der Grundfreibetrag auf 12.348 €.
  • Die Pendlerpauschale beträgt dauerhaft 0,38 € je Kilometer, schon ab dem ersten Kilometer.
  • Die Mindestausbildungsvergütung liegt im ersten Lehrjahr bei 724 €.
  • Das Deutschlandticket kostet 63 € im Monat.
  • Die Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung steigt auf 8.450 €, in der Krankenversicherung auf 5.812,50 € im Monat.
  • Der durchschnittliche Zusatzbeitrag in der Krankenversicherung liegt bei 2,9 Prozent.
  • Die Aktivrente erlaubt Beschäftigten nach der Regelaltersgrenze, bis zu 2.000 € im Monat steuerfrei hinzuzuverdienen.
  • Der CO2-Preis bewegt sich in einem Korridor von 55 bis 65 € je Tonne.
  • Speisen in der Gastronomie unterliegen dem ermäßigten Umsatzsteuersatz von 7 Prozent.

Die Regelsätze bei Bürgergeld und Sozialhilfe sind unverändert geblieben, Alleinstehende erhalten weiter 563 €. Mehr Details zu einzelnen Zahlen finden Sie auf unserer Übersicht für Januar 2026.

Was hat sich im Frühjahr 2026 geändert?

Im Frühjahr kamen vor allem Regeln für Gesundheit, Verkehr und Alltag. Seit 1. März gelten schwarze Versicherungskennzeichen für Mofas, Mopeds und E-Scooter. Frauen können ab 45 Jahren zur Mammographie, und starke Raucher zwischen 50 und 75 Jahren haben Anspruch auf eine Lungenkrebs-Früherkennung. Tankstellen dürfen seit April Preiserhöhungen nur noch einmal am Tag um 12 Uhr vornehmen. Seit dem 28. April müssen Laptops in der EU per USB-C ladbar sein.

Was änderte sich im Sommer 2026?

Am 1. Juli stiegen die Renten um 4,24 Prozent. Der aktuelle Rentenwert liegt seither bei 42,52 €, Details unter Rentenerhöhung 2026. Die Pfändungsfreigrenze erhöhte sich auf 1.587,40 € (siehe Pfändungsfreigrenze 2026). Außerdem löste die Neue Grundsicherung das Bürgergeld ab, bei gleichem Regelsatz, aber mit strengeren Mitwirkungspflichten. Weitere Änderungen im Juli: Mindestlöhne in der Altenpflege (16,52 €, 17,80 € und 21,03 € je nach Qualifikation), das Ende der 150-Euro-Zollfreigrenze bei Waren aus Nicht-EU-Ländern und eine gesenkte Luftverkehrsteuer. Seit dem 19. Juni lassen sich online geschlossene Verträge mit einem Klick widerrufen. Weitere Informationen finden Sie unter Juli 2026.

Im August 2026 folgten der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Erstklässler und die Kennzeichnungspflicht für KI-erzeugte Inhalte. Im September wurde ein Alkoholverbot an Bahnhöfen eingeführt, und Werbung mit pauschalen Umweltversprechen wie „klimaneutral“ ist nur noch mit Beleg erlaubt.

Was gilt im Herbst und was kommt bis Jahresende?

Seit 1. Oktober sinkt die Energiesteuer auf Benzin und Diesel befristet um 14 Cent je Liter, mit Umsatzsteuer entspricht das rund 17 Cent. Die Senkung endet am 31. Dezember 2026, danach gelten ohne Verlängerung wieder die regulären Sätze. Noch anstehende Termine im Jahr 2026:

  • bis 1. November: Das Bundesgesundheitsministerium legt den durchschnittlichen Zusatzbeitrag für 2027 fest, empfohlen sind 2,9 Prozent.
  • 29. November: Die Abgasnorm Euro 7 gilt für neu entwickelte Pkw und leichte Transporter.
  • Dezember: Krankenkassen teilen ihre Beiträge für 2027 mit. Bei Erhöhung haben Sie ein Sonderkündigungsrecht.
  • 31. Dezember: Der Schutz vor Zwangsverrentung für Leistungsbeziehende ab 63 läuft nach geltender Fassung aus.

Was ändert sich 2026 für bestimmte Gruppen?

Für Rentnerinnen und Rentner sind die höhere Rente im Juli, die Aktivrente und die steuerliche Behandlung von Neurenten wichtig: Wer 2026 in Rente geht, muss 84 Prozent der Rente versteuern. Für Familien zählen Kindergeld, Kinderfreibetrag und der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung. Beschäftigte profitieren von Mindestlohn und Pendlerpauschale. Autofahrer sehen die Tankregeln, die Senkung der Energiesteuer und die Förderung für Elektroautos von bis zu 6.000 €. Mieter und Eigentümer betrifft das Verbot von Bleileitungen, die kommunale Wärmeplanung und das Gebäudemodernisierungsgesetz, das das Heizungsgesetz ersetzt.

Je nach Zielgruppe finden Sie gebündelte Informationen unter Rentner, Familien und Autofahrer.

Was ist 2026 noch nicht umgesetzt?

Die EU-Richtlinie zur Entgelttransparenz hätte bis 7. Juni 2026 umgesetzt werden müssen. Deutschland hat das bisher nicht getan, ein Entwurf wird vorbereitet. Bis dahin gilt das bisherige Entgelttransparenzgesetz. Ob und wann sich das ändert, ist offen.

Ausblick auf 2027

Für 2027 sind weitere Anpassungen festgelegt oder geplant: Der Mindestlohn steigt auf 14,60 €, die Minijob-Grenze auf 633 €, und das Deutschlandticket soll 66,80 € kosten. Beim Kindergeld und beim Grundfreibetrag gibt es Entwürfe. Den Überblick finden Sie unter Was ändert sich 2027.

Hinweis: Dieser Überblick ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung. Alle Angaben stammen aus den auf den Detailseiten genannten Quellen. Maßgeblich sind Gesetze und Verordnungen im Bundesgesetzblatt.

Häufige Fragen

Was ändert sich 2026?

Unter anderem steigen Mindestlohn (13,90 €), Kindergeld (259 €) und Renten (+4,24 % zum 1. Juli). Neu sind die Aktivrente und die Neue Grundsicherung.

Was ändert sich 2026 für Rentner?

Die Renten steigen zum 1. Juli um 4,24 Prozent. Neu ist die Aktivrente mit bis zu 2.000 € steuerfreiem Hinzuverdienst im Monat.

Was ändert sich 2026 für Autofahrer?

Tankstellen dürfen Preise nur noch einmal täglich um 12 Uhr erhöhen, die Energiesteuer auf Sprit sinkt befristet, und die Pendlerpauschale gilt ab dem ersten Kilometer.

Was ändert sich bei der Steuer 2026?

Der Grundfreibetrag steigt auf 12.348 €, die Pendlerpauschale beträgt 0,38 € ab dem ersten Kilometer, und Speisen in der Gastronomie unterliegen 7 Prozent Umsatzsteuer.

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