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GermanUpdate

Monatsübersicht

Was ändert sich im Juli 2026?

Termine im Juli 2026: insgesamt 9 Änderungen, von Beträgen bis zu neuen Pflichten.

Aktualisiert am · Redaktion German Update

Blaue Strandkörbe stehen in einer Reihe an einem OstseestrandFoto: Joerg Hartmann / Pexels

Zahlen im Überblick

  • 9 belegte Änderungen im Juli 2026, verteilt auf 5 Bereiche.
  • Der erste Stichtag ist der 1. Juli 2026, der letzte der 10. Juli 2026.
  • Die meisten Änderungen betreffen Verbraucher, Rente, Pflege und Soziales.

Zeitleiste Juli 2026

  1. Juli 20269 Änderungen
    • 150-Euro-Zollfreigrenze entfällt
    • Basiszinssatz steigt auf 1,52 %
    • Luftverkehrsteuer sinkt
    • und 6 weitere

Alle Änderungen im Juli 2026

9 von 9 Änderungen

StichtagÄnderungBereichStatusQuelle
Juli 2026 9 Monatsübersicht
150-Euro-Zollfreigrenze entfälltBei Waren aus Nicht-EU-Ländern entfällt die Zollfreigrenze von 150 €.
Details

Bestellungen aus Drittländern können damit auch bei kleinen Beträgen verzollt werden, soweit Zoll anfällt. Prüfen Sie vor Bestellungen bei Online-Händlern außerhalb der EU die Gesamtkosten.

Betrifft: Verbraucher

VerbrauchergiltBundesregierung: Neuregelungen im Juli 2026
Basiszinssatz steigt auf 1,52 %Die Bundesbank hat den Basiszinssatz zum 1. Juli 2026 auf 1,52 % festgesetzt.
Details

Der Satz ist Grundlage für Verzugszinsen. Er lag zuvor bei 1,27 %. Bei Zahlungsverzug zwischen Unternehmen kommen neun Prozentpunkte hinzu, bei Verbrauchern fünf.

Betrifft: Verbraucher und Selbstständige

VerbrauchergiltDeutsche Bundesbank: Basiszinssatz zum 1. Juli 2026
Luftverkehrsteuer sinktDie Steuersätze für Flüge werden auf das Niveau vor Mai 2024 gesenkt.
Details

Ob Airlines die Entlastung an Passagiere weitergeben, entscheiden sie selbst. Fluggäste sollten daher die Ticketpreise vergleichen.

Betrifft: Verbraucher

VerbrauchergiltBundesregierung: Neuregelungen im Juli 2026
Mindestlöhne in der AltenpflegeIn der Altenpflege gelten Mindestlöhne von 16,52 €, 17,80 € und 21,03 € je Stunde.
Details

Die Sätze gelten für Pflegehilfskräfte (16,52 €), qualifizierte Pflegehilfskräfte (17,80 €) und Pflegefachkräfte (21,03 €). Für das nächste Jahr ist eine weitere Erhöhung vorgesehen. Beschäftigte sollten ihren Stundenlohn mit der Einstufung abgleichen.

Betrifft: Pflegebedürftige und Angehörige und Arbeitnehmer

PflegegiltBundesregierung: Neuregelungen im Juli 2026
Minijob: Rückkehr in die RentenversicherungspflichtMinijobber können erstmals in die Rentenversicherungspflicht zurückkehren.
Details

Damit erwerben sie Rentenansprüche, und die Beschäftigungszeit wird voll als Wartezeitmonat angerechnet. Anträge sind bereits möglich. Sprechen Sie dazu mit Ihrem Arbeitgeber.

Betrifft: Minijobber

RentegiltBundesregierung: Neuregelungen im Juli 2026
Neue Grundsicherung löst das Bürgergeld abAus dem Bürgergeld wird das Grundsicherungsgeld mit schärferen Mitwirkungspflichten.
Details

Wer arbeiten kann, soll schneller vermittelt werden; bei fehlender Mitwirkung drohen deutlichere Konsequenzen. Betroffen sind rund 5,5 Millionen Leistungsbezieher. Die Höhe der Regelsätze ändert sich dadurch nicht.

Betrifft: Familien und Arbeitnehmer

SozialesgiltBundesregierung: Neuregelungen im Juli 2026
Pfändungsfreigrenze steigt auf 1.587,40 €Seit 1. Juli 2026 sind monatlich 1.587,40 € Arbeitseinkommen vor Pfändung geschützt.
Details

Der Betrag gilt für Alleinstehende ohne Unterhaltspflichten und auch für das Pfändungsschutzkonto. Er erhöht sich mit Unterhaltspflichten. Banken stellen bei P-Konten die neue Grenze automatisch ein.

Betrifft: Verbraucher und Arbeitnehmer

VerbrauchergiltPfändungsfreigrenzenbekanntmachung 2026
Renten steigen um 4,24 %Zum 1. Juli 2026 steigt der aktuelle Rentenwert auf 42,52 €.
Details

Das sind 4,24 % mehr als bisher (40,79 €). Die Erhöhung kommt für rund 21,5 Millionen Rentner automatisch auf das Konto; ein Antrag ist nicht nötig. Prüfen Sie den Rentenbescheid der Rentenversicherung.

Betrifft: Rentner

RentegiltRentenwertbestimmungsverordnung 2026
Gebäudemodernisierungsgesetz ersetzt das HeizungsgesetzBundestag und Bundesrat haben am 10. Juli 2026 das Gebäudemodernisierungsgesetz beschlossen.
Details

Die 65-Prozent-Regel für neue Heizungen entfällt; Eigentümer können zwischen mehreren Technologien wählen. Vermieter tragen pauschal 50 % der Kosten für Netzentgelte, CO₂-Preis und Biokraftstoff-Zuschlag. Rechtlich bleibt die Prüfung durch das Bundesverfassungsgericht denkbar.

Betrifft: Mieter und Eigentümer

WohnenbeschlossenEbner Stolz: Gebäudemodernisierungsgesetz verabschiedet

Wen betrifft das?

Betroffene Werte

Auch nach dem Juli 2026 bleibt es in Bewegung. Die Zeitleiste zeigt, wann die nächsten Änderungen greifen. Zahlen persönlich machen: Nutzen Sie den Rechner, um „Juli 2026“ mit Ihren Werten durchzuspielen.